Friedberg hat zu viel Geld auf dem Konto

Die Stadt Friedberg hat so viel Geld auf ihrem Girokonto, nämlich 24 Millionen Euro, dass ihr Strafzahlungen drohen. Die Stadtsparkasse Augsburg verlangt ab Dezember Strafzinsen von Kommunen. Für Friedberg würde das, laut AZ, eine jährliche Gebühr von 50.000 Euro bedeuten. Hintergrund ist die Finanzpolitik der Europäischen Zentralbank. Geld soll demnach nicht gebunkert, sondern investiert werden. Um dem Strafzins zu entgehen, will die Stadt jetzt auf eine geplante Kreditaufnahme verzichten und einige anstehende Zahlungen schon im Voraus leisten. Der Grund warum Friedberg so viel Geld auf der hohen Kante hat: Die Stadt setzte nicht alle geplanten Projekte in die Tat um. (ah)

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2016-11-19T10:37:08+01:00
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