Friedberger Mord-Prozess: 53-Jähriger gesteht, seine Frau ermordet und zerstückelt zu haben

Der 53-jährige Horst K. steht derzeit wegen Mordes vor dem Augsburger Landgericht. Er soll seine 37-jährige Ehefrau im November 2015 in der gemeinsamen Friedberger Wohnung mit einem Hammer erschlagen und zerstückelt haben. Horst K. hat die Tat vor Gericht zugegeben. Bei seinem Geständnis kämpft er mit den Tränen. Als Gründe für den Mord nennt er berufliche und private Probleme, mit denen er nicht mehr leben wollte. „Ich habe gehofft noch eine andere Lösung zu finden. Einfach wegfahren und nicht mehr wiederkommen“, so der Angeklagte. In der Mordnacht sei er immer wieder aufgestanden, während seine Frau schlief. Er wollte es tun, dann doch wieder nicht. Dann sei es passiert. Horst K. schluckt, als er die Worte ausspricht. Eigentlich wollte er auch sich selbst umbringen, hatte aber nicht den Mut dazu. In seinem Thailandurlaub nach dem Mord habe er es immer wieder versucht, es am Ende aber doch nicht getan. Der Verteidiger von Horst K, Bernd Scharinger, sagte im RT1-Interview:


Ein Urteil wird Mitte November erwartet. Laut seines Verteidigers soll es das Ziel sein, dass der 53-Jährige „nicht mehr als lebenslänglich bekommt“.

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2016-10-25T14:12:47+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg