Gaffer behindern immer öfter Rettungskräfte in der Region

Bei Unfällen oder Bränden zücken Gaffer immer häufiger ihr Smartphone und filmen das Geschehen. Zuletzt beim Brand eines Einfamilienhauses in Kissing. Laut Polizeisprecher Siegfried Hartmann merkt man in unserer Region, dass die Zahl der Gaffer zunimmt. Filmen ist ihnen wichtiger, als anderen zu helfen. Das letzte Negativ-Beispiel gab es bei einem Unfall im Februar in Königsbrunn. Dabei wurde eine Frau in ihrem Auto eingeklemmt:

Gucken und filmen an sich ist nicht strafbar. Wer aber Rettungskräfte behindert, keine erste Hilfe leistet oder Personen durch die Aufnahmen in ihrer Menschenwürde verletzt, dem drohen bis zu zwei Jahre Haft. (jeh/dc)

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https://www.rt1.de/gaffer-behindern-immer-oefter-rettungskraefte-in-der-region-24946/
2017-08-28T14:35:47+02:00
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