Mann ins Gleisbett geschubst – Panther-Publikumsliebling Steffen Tölzer jetzt vorbestraft

Panther-Publikumsliebling Steffen Tölzer hat am ersten Wiesenwochenende 2019 einen damals 48-Jährigen in München nach einem Streit ins Gleisbett geschubst. Tölzer ist deshalb freiwillig als Mannschaftskapitän zurückgetreten und hat auch den Strafbefehl über elf Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung akzeptiert. Er ist dadurch künftig vorbestraft. Das Opfer blieb laut Zeugen etwa sieben Sekunden liegen. Danach wurde er von Bekannten aus dem Gleisbett gezogen. Nur wenig später soll dann eine S-Bahn eingefahren sein. Tölzer soll sich noch entschuldigt, dann aber mit einer Bahn weitergefahren sein. Wenige Tage später ging dann eine anonyme E-Mail bei der Polizei ein. Darin wurde Tölzer als Täter beschuldigt. Bei der Überprüfung der Aufnahmen einer Überwachungskamera konnte er dann anhand einer Tätowierung identifiziert werden. Ähnliche Schubs-Attacken hatten in Deutschland in den letzten Monaten immer wieder für teils heftige Diskussionen gesorgt.

Steffen Tölzer:

„Was ich getan habe, tut mir unglaublich leid. Ich übernehme von Anfang an die komplette Verantwortung für mein Handeln und kooperiere ohne Einschränkung mit den Behörden. Es steht außer Frage, dass ich auch weiterhin alle Konsequenzen für mein Vergehen vollumfänglich trage. Da ich meiner Vorbildfunktion abseits des Eises in keiner Weise gerecht geworden bin, lege ich mein Kapitänsamt bei den Augsburger Panthern mit sofortiger Wirkung nieder. Ich möchte mich in aller Form und aufrichtig beim Geschädigten, meinem Club, meinen Teamkollegen sowie natürlich allen Fans und Sponsoren entschuldigen. So etwas hätte mir niemals passieren dürfen“. (dc)

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https://www.rt1.de/gefaehrliche-koerperverletzung-muenchner-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-panther-spieler-steffen-toelzer-126544/
2020-03-05T16:30:18+01:00
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