Glasscherben-Attacke auf Altenpflegerin: Lange Haftstrafe für Täter

Der Mann, der vor gut einem Jahr eine junge Altenpflegerin in Augsburg mit einer Glasscherbe fast getötet hat, muss lange ins Gefängnis. Das Landgericht verurteilte ihn zu neuneinhalb Jahren und ordnete an, dass der 32-Jährige in einer psychiatrischen Klinik untergebracht wird. Der Spanier hat in seinem Schlusswort alle Beteiligten um Verzeihung gebeten. Er war im Drogenrausch regelrecht Amok gelaufen: In der Nähe von München raubt er an jenem Tag ein Auto, stellt es im Wald bei Dasing ab, fährt mit einem Taxi nach Augsburg, schlägt den Fahrer, demoliert das Fenster einer Schrebergartenhütte – und trifft dann auf sein Zufallsopfer, die 25-jährige Altenpflegerin aus dem Landkreis Augsburg, die gerade zu einer Patientin in einer Wohnanlage in der Rosenaustraße will. Er rammt ihr eine Glasscherbe in den Hals – sie überlebt nur knapp. Auf seiner Flucht klaute er noch ein Auto in Langerringen, kurz danach ging er der Polizei ins Netz. (az/erl)

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2019-08-07T06:41:02+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg