„Goldfinger“-Prozess endet wohl ohne Verurteilungen

Der sogenannte „Goldfinger“-Prozess um ein umstrittenes Steuersparmodell steht wohl kurz vor dem Aus. Der zuständige Richter am Augsburger Landgericht hat heute vorgeschlagen, das Verfahren gegen Auflagen einzustellen. Anklage und Verteidigung haben nun bis zum nächsten Verhandlungstag am 15. Juni Zeit für eine Stellungnahme. In dem Prozess geht es um ein Steuerspar-Modell, das nach dem James-Bond-Film „Goldfinger“ benannt ist. Vermögende Bürger sollen über den Handel mit Luxusgütern im Ausland Millionensummen an Steuern gespart haben. Es gab dutzende Verdächtige, bisher aber keine Beweise. (lt)

 

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2020-05-27T18:45:42+01:00
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