Ermittler schließen Brandstiftung der Caritas-Einrichtung in Göggingen nicht aus

Die Kriminalpolizei hat am Dienstag unter anderem mit einem Spürhund das abgebrannte Caritas-Gebäude in Göggingen abgesucht. Dieser ist speziell ausgebildet, um Spuren von Brandbeschleunigern wie zum Beispiel Benzin aufspüren zu können. Die Ursache des verheerendes Großbrands am Sonntag ist weiter unklar. Auch Brandstiftung können die Ermittler derzeit nicht ausschließen. Ein Feuerwehrsprecher sagte gegenüber RT1, es sei „eigenartig“, dass sich das Feuer so schnell ausgebreitet hatte.

Die Feuerwehr hat das abgebrannte Gebäude der Caritas bis zum Dienstagmorgen  alle paar Stunden untersucht. Auch im Lauf des Dienstags war sie immer wieder mit Wärmebildkameras vor Ort. Wegen der Suche nach weiteren Glutnestern sind alle Löschschläuche auf dem Gelände geblieben.

Am Sonntagabend war eine riesige Rauchsäule über Göggingen hinweggezogen. Das Gebäude der Caritas und  drei Autos auf dem Parkplatz davor standen in Flammen. Rund 90 Feuerwehrleute waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Teilweise mussten die Einsatzkräfte aus dem Gebäude abgezogen werden, da es drohte einzustürzen. Der Hund des Hausmeisters hatte um 21 Uhr 5 laut gebellt, weshalb sein Herrchen draußen nach dem rechten sah und das Feuer entdeckte. Nur so konnte die Feuerwehr schnell alarmiert werden. Caritas Sprecher Bernhard Gattner:

Fast das komplette Gebäude wird von der Feuerwehr als abbruchreif eingestuft.

 

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https://www.rt1.de/grossbrand-bei-der-caritas-70308/
2018-07-10T18:14:28+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg