Held von Schrobenhausen muss mit Prozess rechnen

Einst wurde er als Held gefeiert, jetzt muss ein Tanklastzugfahrer mit einem Gerichtsverfahren rechnen. Der 50-Jährige hatte im Juli seinen brennenden Sattelzug bei Schrobenhausen aus bewohntem Gebiet gefahren, um eine Katastrophe zu verhindern. Der Laster war nämlich mit 34.000 Litern Benzin und Diesel beladen. Es bestand akute Explosionsgefahr. Außerhalb des Orts wurde der Tanklaster von rund 100 Feuerwehrleuten gelöscht. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt wirft dem LKW-Fahrer aber vor, dass er bereits bei Ingolstadt Probleme an dem Transporter bemerkt habe und deshalb hätte stehen bleiben müssen. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage erhoben – wegen des Verdachts der Brandstiftung und der Sachbeschädigung. Das Amtsgericht Pfaffenhofen muss nun entscheiden, ob es zum Prozess kommt. (cg)

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2018-02-23T15:27:43+01:00
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