Hilfspfleger unter Mordverdacht war in 67 Orten in Deutschland im Einsatz

Der Hilfspfleger, der in Aresing tätig war und wegen eines Todesfalls in Ottobrunn unter dringendem Mordverdacht steht, war in insgesamt 67 Orten in Deutschland tätig. Das hat die Staatsanwaltschaft mitgeteilt. Man gehe nicht in jedem Fall von einem Mordversuch aus, aber: Die Staatsanwaltschaft geht von mehr als einem Mord und mehreren Mordversuchen aus. Der 36-jährigen Polen soll zudem mehrere Diebstähle begangen haben. Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

Der Mann war im März verhaftet worden – er soll einen 87-jährigen Pflegebedürftigen in Ottobrunn mit Insulin getötet haben, möglicherweise auch einen 84-Jährigen aus dem Landkreis Kitzingen. Die Mordkommission ermittelt auch wegen einem Fall im Landkreis-Neuburg-Schrobenhausen. In Aresing war ein Senior, der von dem Pfleger betreut wurde, ins Krankenhaus gebracht worden. Er hatte extrem niedrige Blutzuckerwerte, er litt aber nicht an Diabetes. Mehrere weitere Fälle in Oberbayern und Baden-Württemberg weisen dasselbe Muster auf. (erl)

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2018-06-22T05:37:10+02:00
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