Im Lech untergegangen: Vermisster 16-Jähriger tot gefunden – am Pfingstwochenende zwei Bade-Tote in der Region

Vor einer Woche ist ein 16-Jähriger im Lech in der Firnhaberau beim Baden untergegangen und mitgerissen worden – jetzt ist der Leichnam des Jugendlichen gefunden worden. Am gestrigen Montagmorgen hat ein Mitarbeiter des Wasserkraftwerks am Lechkanal in Gersthofen in den Rechen dort eine Leiche entdeckt. Dabei handelt es sich um den vermissten Jugendlichen. Laut Polizei gibt es keinen Zweifel daran, dass der 16-Jährige aufgrund eines Unfalls im Lech ertrunken ist. Rettungskräfte, Wasserwacht und Polizei hatten vor einer Woche mit einem Großaufgebot  den Lech zwanzig Kilometer weit nach dem Jungen abgesucht. Spaziergänger hatten noch Hilferufe gehört, der 16-Jährige war danach aber nicht mehr gesehen oder gehört worden. Erst am Wochenende war erneut ein Polizeihubschrauber den Lech abgeflogen, um den Jungen zu finden.

Pfingstwochenende: Zwei Menschen kommen bei Badeunfällen ums Leben, einer kann gerettet werden

Am Augsburger Eiskanal ist am Sonntag ein 57-jähriger Kanufahrer untergegangen. Er konnte von Augenzeugen ans Ufer gezogen werden, starb jedoch wenig später in der Augsburger Uniklinik. Nur etwa 30 Minuten später retteten Badegäste eine 56-Jährige die im Aindlinger Badesee untergegangen war. Auch sie starb wenig später im Krankenhaus. Und am Autobahnsee in Augsburg konnten Zeugen einen Mann vor dem Ertrinken retten. Der 30-jährige Iraker konnte nicht schwimmen und war plötzlich untergegangen. (dc/erl)

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2019-06-12T07:11:58+02:00
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