Immer mehr Pendler in der Region

In der Region gibt es immer mehr Menschen, die zu ihrem Arbeitsplatz pendeln. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen waren es im vergangenen Jahr rund 21.400 Menschen, die zwar hier gewohnt, aber woanders gearbeitet haben. Die meisten fahren Richtung Ingolstadt – fast 9000 Menschen, dann folgen Pfaffenhofen und Eichstätt, aber auch nach Donau-Ries, München oder Aichach-Friedberg. Insgesamt ist es mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer, die werktags nicht im Heimat-Landkreis arbeiten. Es gibt aber auch einige Menschen, die zum Arbeiten in den Landkreis kommen. Das waren im vergangenen Jahr rund 12.000 Arbeitnehmer. Diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Die meisten stammen aus dem Kreis Aichach-Friedbrg, gefolgt von Pfaffenhofen und aus Ingolstadt.

Zentrale des Pendlerverkehrs in der Region ist dabei die Stadt Ingolstadt. Dort arbeiten täglich rund 107.000 Menschen – es wohnen dort aber nur rund 61.000 Arbeitnehmer. 20.000 von ihnen verlassen täglich die Stadt, um in den umliegenden Landkreisen zu arbeiten. Ihnen gegenüber stehen 65.000 Menschen, die täglich in die Stadt strömen. Sie kommen allen Landkreisen voran aus Eichstätt – 25.000 Menschen fahren täglich nach Ingolstadt. Es folgen Pfaffenhofen mit rund 11.000 und der Kreis Neuburg-Schrobenhausen. Laut einem Sprecher des Arbeitsamtes ist die Zahl der Pendler gestiegen – statt eines Umzugs entscheiden sich demnach in der Region immer häufiger Menschen fürs Pendeln. (erl)

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2019-02-26T05:47:45+01:00
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