Jäger erschießt Hunde: Augsburger Amtsgericht erhöht Strafe

Der Jäger, der in Königsbrunn zwei Hunde erschossen hat, muss dafür 4.500 Euro zahlen. Das hat das Augsburger Amtsgericht entschieden und die Strafe damit erhöht. Wird das Urteil rechtskräftig, verliert der 53-Jährige wohl auch seinen Jagdschein. Der Jäger wurde in allen Punkten schuldig gesprochen. Das Urteil fiel höher aus als der Strafbefehl über 3.300 Euro, den der Jäger nicht annehmen wollte. Er hatte im Sommer 2018 zwei Hunde erschossen, weil sie immer wieder Wildtiere gerissen hatten. Nach dem Prozess sagte Harald Fischer am RT1-Mikrofon:

Der Richter glaubte dem Angeklagten zwar, dass die Hunde öfter gewildert haben – aber nicht in dem Moment, als er sie erschossen hat. Und nur dann ist es erlaubt. Tatsächlich hätten die Hunde aber wenige Minuten vorher von ihrer Beute abgelassen. Der Tod der beiden Hündinnen Leni und Maja hatte damals für Aufregung in der Region gesorgt. (az)

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https://www.rt1.de/jaeger-vor-gericht-weil-er-in-koenigsbrunn-zwei-hunde-erschossen-hat-112275/
2019-10-02T17:35:41+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg