Kein Verstoß gegen die Menschenrechte: Der Mörder von Vanessa bleibt in Haft

Der Mörder von Vanessa bleibt in Haft. Michael W. hatte im Jahr 2002 die damals 12-jährige Vanessa in Gersthofen am Rosenmontag brutal ermordet – er trug eine Horrormaske, der damals 19-Jährige war in das Haus eingestiegen. Vanessa war ein Zufallsopfer. Michael W. wurde nach Jugendstrafrecht zu zehn Jahren haft verurteilt verurteilt und dann nachträglich Sicherungsverwahrung angeordnet. Die Behörden gehen davon aus, dass von ihm weiter Gefahr ausgeht. Gegen die klagt er seit Jahren. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat jetzt entschieden: Von Michael W. geht weiter Gefahr aus, das sei durch Gutachten ausreichend belegt. Deshalb muss er weiter in Haft bleiben. Das sei kein Verstoß gegen die Menschenrechte. Sein Anwalt hat dagegen Beschwerde eingelegt. Er glaubt ohnehin, dass W. in wenigen Jahren freikommt, weil er viele Therapien mitgemacht habe. (erl)

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2019-10-22T05:40:02+02:00
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