Kindergartenkinder werden in Ehekirchen in Containern untergebracht

Der Kindergarten in Ehekirchen platzt aus allen Nähten. Im nächsten Kindergartenjahr sind fast 20 Kinder zu viel angemeldet. Bürgermeister Günter Gamisch will trotzdem alle Kinder unterbringen. Als Übergangslösung soll deshalb auf einem Grundstück südlich der bisherigen Kita ein Container aufgestellt werden. Der bietet Platz für bis zu 25 Kindergartenkinder. Langfristig soll allerdings ein Neubau für zwei bis drei zusätzliche Kindergartengruppen entstehen. Für den Engpass ist unter anderem eine neue Regelung verantwortlich, die es den Eltern erlaubt, selbst zu entscheiden, ob ihr Kind den Kindergarten noch ein Jahr länger besucht, und zwar, wenn es zwischen Juli und September geboren ist. Außerdem werden in Ehekirchen nächstes Jahr fünf behinderte Kinder den Kindergarten besuchen. Sie belegen jeweils drei Kindergartenplätze, weil sie intensiver betreut werden müssen. (cg)

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2019-05-24T08:39:54+02:00
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