Kindesmissbrauch: Zen-Priester aus Dinkelscherben geht gegen Urteil vor

Nach der Verurteilung wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in mehr als 20 Fällen hat ein Zen-Priester aus Dinkelscherben Rechtsmittel eingelegt. Wie ein Landgerichtssprecher am Mittwoch sagte, ist der Revisionsantrag des Verteidigers bei Gericht eingegangen. Das Landgericht Augsburg hatte den 62-Jährigen zu sieben Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Der Zen-Priester hatte alle Vorwürfe aus der Anklage zugegeben. Demnach hatte er über mehrere Jahre hinweg sieben Buben im Alter von 4 bis 13 Jahren missbraucht. Sollte der Mann den Antrag in den kommenden Monaten nicht zurückziehen, müsste der Bundesgerichtshof das Urteil überprüfen. – Der Zen-Priester war vor Bekanntwerden der Vorwürfe ein angesehener Mann. Er begleitete unter anderem Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl auf Auslandsreisen. (az)

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2017-08-28T14:31:58+02:00
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