Königsmooser Greifvögel bleiben verschwunden – Besitzer gibt Hoffnung auf

Die sechs Greifvögel, die am Sonntag (11.11.) aus einer Voliere in Königsmoos geklaut worden waren, sind immer noch verschwunden. Der Besitzer, Josef Huber, hat mittlerweile die Hoffnung aufgegeben, seine Tiere noch einmal wieder zu sehen. Wie er im RT1-Interview erklärt, glaubt er, dass die Vögel ins Ausland verfrachtet und dort verkauft wurden. Diese Masche kommt Experten zufolge sehr selten vor. Eine andere Theorie bringt der Deutsche Falknerorden ins Spiel. Ein Sprecher kann sich im RT1-Interview vorstellen, dass die Vögel von Naturschützern freigelassen worden sind. Weil – die Tiere, die in Königsmoos verschwunden sind, sind nicht sehr teuer. Es handelt sich um einen Bartkauz, zwei Uhus, zwei Schneeeulen und einen Wüstenbussard – sie haben einen Verkaufswert von etwa 6.000 Euro. Zum Vergleich: Ein gut ausgebildeter Jagdfalke wird auf dem Markt mit 25.000 Euro gehandelt.

In einer Sache ist sich der Falknerorden sehr sicher: Sollten Naturschützer die Tiere freigelassen haben, dann sind sie in den sicheren Tod geflogen. Die Königsmooser Vögel haben nie gelernt in der freien Natur auf Beutejagd zu gehen und sind quasi täglich auf Futter angewiesen. (ff)

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https://www.rt1.de/koenigsmooser-greifvoegel-bleiben-verschwunden-besitzer-gibt-hoffnung-auf-83343/
2018-11-13T05:06:51+01:00
HITRADIO RT1 Augsburg