Kopfschuss bei Waffendeal in Adelzhausen: Prozessauftakt am Landgericht

Im Prozess um einen geplatzen Waffendeal an der A8 hat der 41-jährige Angeklagte vor dem Landgericht Augsburg ausgesagt. Er soll vor zwei Jahren einem 19-Jährigen in den Kopf geschossen haben. Der Angeklagte spricht von Selbstverteidigung. Nach dem geplatzten Waffendeal sei er schon auf dem Heimweg gewesen, als ihn das Opfer nochmal anrief – angeblich wegen einer Autopanne. Dann habe ihm der 19 jährige mit einer Armbrust aufgelauert. Bei einem Handgemenge habe sich der Schuss gelöst. Der junge Mann ist heute auf einem Auge blind und kann nicht selbstständig laufen. Die Verteidigung des Angeklagten spricht von einem schiefgelaufenen Raubüberfall. (lt/erl)

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2019-04-25T15:40:43+02:00
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