Kostenexplosion beim Augsburger Staatstheater

Die Corona-Krise reißt ein Loch von voraussichtlich 50 Millionen Euro in die Kassen der Stadt Augsburg. Dazu kommt jetzt die nächste Hiobsbotschaft: Die Kosten der Theatersanierung schießen durch die Decke. Obwohl der Neubau umgeplant und auf einiges verzichtet wurde, wird er teurer als ursprünglich gedacht. Die Gesamtkosten steigen damit von 186 Millionen auf bis zu 320 Millionen – je nach Preisentwicklung in den nächsten Jahren. Wie es jetzt weitergeht, muss der Stadtrat in seiner Sitzung nächsten Monat entscheiden. Die Arbeiten am Theater werden wohl bis zum Jahr 2026 dauern. Die Opposition hatte bereits gefordert, die bisherigen Interims-Spielstätten im Gaswerk und im Martini-Park dauerhaft zu nutzen. (mac)

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2020-06-24T14:54:46+01:00
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