Vierjährige am Kratzmühlsee gestorben – DLRG befürchtet mehr Badeunfälle

Nach dem tödlichen Badeunfall am Kratzmühlsee bei Kinding im Landkreis Eichstätt hat die Kripo die Ermittlungen aufgenommen. Am Freitag war dort ein vierjähriges Mädchen gestorben. Eine Schülerin hatte von der Terrasse des Seerestaurants aus ein kleines Kind im Wasser entdeckt, das wild mit den Armen fuchtelte. Mehrere Badegäste zogen aus dem Wasser und alarmierten den Notarzt. Sie versuchten, das Mädchen wiederzubeleben – ohne Erfolg. Die Mutter wurde vom Kriseninterventionsteam betreut. Die DLRG befürchtet in diesem Sommer deutlich mehr Badeunfälle als sonst. Grund ist die Corona-Pandemie. Wegen der Auflagen in den Freibädern zieht es mehr Menschen an die Seen und Flüsse in der Region. Dieser Effekt wird noch mal dadurch verstärkt, dass viele dieses Jahr im Sommerurlaub nicht ins Ausland reisen. Laut DLRG passieren die meisten Badeunfälle dort, wo es keine Rettungsschwimmer gibt. Besonders gefährlich ist laut DLRG die Strömung in Flüssen. (cg)

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https://www.rt1.de/kripo-ermittelt-nach-toedlichem-badeunfall-am-kratzmuehler-see-137839/
2020-07-13T12:43:34+02:00
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