Kritik nach Schulbusunfall: Verletzte Kinder zu spät behandelt, Rettungsteams finden Unfallstelle nicht

Der Busunfall mit 27 verletzten Schülern bei Kühbach gestern sorgt für Diskussionen. Selbst die Polizei sagt, dort ist alles schiefgelaufen, was schieflaufen konnte. Ein Autofahrer war am Morgen in den Schulbus gekracht. Doch anstatt auf die Rettungskräfte und die Polizei zu warten, wurden die Schüler der fünften bis zehnten Klasse mit einem Ersatzbus in die Schule gefahren. Erst dort bekamen sie Hilfe. Vier Kinder und Jugendliche wurden ins Krankenhaus gebracht. Zur gleichen Zeit suchten Notarzt und Polizei auf der B300 zwischen Peutenhausen und Kühbach vergeblich nach der Unfallstelle. Denn der Zeuge, der den Notruf verständigt hatte, nannte den Rettern den falschen Unfallort. (dc)

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2020-10-30T12:56:18+01:00
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