Männer sollen schon im Juli in Augsburger Asylunterkunft Mädchen vergewaltigt haben

Die Augsburger Polizei und die Staatsanwaltschaft haben die Vergewaltigung einer 15-Jährigen Deutschen in einer Augsburger Asylunterkunft erst am Mittwoch, 12.9., also zweieinhalb Monate später öffentlich gemacht. Das liegt laut der Behörden an den Ermittlungen. Bei dem Vergewaltigungsfall in Neusäß war man sofort an die Öffentlichkeit gegangen, da dringend Zeugen gesucht werden. Im Augsburger Fall wollte man die Ermittlungen, die möglicherweise auch eine Friedberger Unterkunft betreffen, nicht gefährden. Das wäre laut Polizei auch der Fall gewesen, wären die Täter keine Flüchtlinge, sondern Deutsche.

Anfang Juli soll in der Flüchtlingsunterkunft in der Proviantbachstraße eine 15-Jährige vergewaltigt worden sein. Da die Zahl der Täter unklar ist, sind am Mittwoch sowohl in der Unterkunft in Augsburg, als auch in einem Friedberger Flüchtlingsheim DNA-Proben von einigen Bewohnern genommen worden. Das Mädchen hatte vor zwei Monaten einen 17-jährigen Afghanen kennengelernt. Nachdem sie in der Flüchtlingsunterkunft in der Proviantbachstraße in Augsburg einen Joint geraucht hatte, wurde sie später völlig hilflos und verwirrt in Lechhausen aufgegriffen. Sie wurde offenbar von mindestens zwei arabischstämmigen Personen vergewaltigt. Der 17-Jährige und ein 20-jähriger Afghane sitzen bereits in Untersuchungshaft. (dc/erl)

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2018-09-13T05:38:14+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg