Mann ersticht Bekannten in Schrebergarten – und kann sich an nichts mehr erinnern

In Ingolstadt hat der Prozess gegen einen 66-Jährigen begonnen, der einen Bekannten in einem Schrebergarten erstochen haben soll. Nach der Tat hatte er Polizisten gegenüber wohl alles gestanden. Auch seiner Frau und seinem Sohn erzählte er in einem Telefonat unmittelbar danach wörtlich, er habe jemanden „abgestochen“. Jetzt, ein Jahr später sagte der Mann vor Gericht, dass er sich an nichts mehr erinnern könne. Neben dem vielen Alkohol, der in der Tatnacht geflossen ist, könnte auch eine leichte Demenz für die Gedächtnislücken verantwortlich sein. Ein psychiatrisches Gutachten geht deshalb von Schuldunfähigkeit zum Tatzeitpunkt aus. Im Prozess soll jetzt geprüft werden, ob der Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden soll. (eh)

 

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2019-08-20T10:52:44+02:00
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