Mann in Neuburger Wohnung erstochen – Freundin hat angeblich aus Notwehr gehandelt

Eine junge Frau soll Ende letzten Jahres einen Bekannten in seiner Wohnung in Neuburg erstochen haben. Vor Gericht gab sie jetzt an, sie habe aus Notwehr gehandelt. Die 30-Jährige und ihr späteres Opfer hatten zeitweise zusammen gewohnt, immer wieder soll es Streit wegen Drogen und Alkohol gegeben haben. Auch in der Tatnacht soll die Angeklagte betrunken und zugedröhnt gewesen sein. Zeugen beschrieben sie als extrem aggressiv. Sie hätte das 41-jährige Opfer nur ausgenutzt, um ihren Drogenkonsum zu finanzieren. Die 30-Jährige hatte ihrem Freund unter anderem mit dem Messer eine Hauptschlagader durchtrennt. Der Prozess wird morgen fortgesetzt. (eh)

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2020-11-04T12:27:38+01:00
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