Menschenhandel, Prostitution und Körperverletzung: Augsburger Staatsanwaltschaft klagt 22-Jährigen an

Ein 22-Jähriger soll mehrere Frauen in Hochzoll zur Prostitution gezwungen haben. Der ehemalige Bundeswehrsoldat stand schon länger im Visir der Polizei. Nachdem er in Hessen einen Geldautomaten gesprengt hatte, sitzt er bereits im Gefängnis. In Augsburg hat er, laut Staatsanwaltschaft, Frauen zwischen 20 und 28 Jahren in einer heruntergekommenen Bordellwohnung zum arbeiten gezwungen. Er soll ihnen die große Liebe vorgespielt haben, dann habe er sie bedroht, geschlagen und ihnen das Geld abgenommen. Zudem soll er im Besitz einer Waffe gewesen sein, mit der er illegale Schießübungen gemacht haben soll. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben, ein Prozesstermin steht noch nicht fest. Seine bisher dreijährige Gefängnisstrafe könnte sich, bei einer Verurteilung, um bis zu zehn Jahre verlängern. (ah/jeh)

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2017-08-28T14:35:48+02:00
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