Messerstecher aus Oberhausen stirbt im Gefängnis

Im Mai 2015 hatte ein 39-Jähriger einen anderen Mann am Oberhauser Bahnhof niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Das 35-jährige Opfer konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Jetzt wurde bekannt, dass der Messerstecher bereits Ende September in Haft gestorben ist. Sein Drogenkonsum soll der Grund für seinen Tod gewesen sein. Laut eines Berichts der Augsburger Allgemeinen hatte er bereits im Prozess davon gesprochen, täglich einen Liter Wodka zu trinken. Er gab außerdem an heroinabhängig zu sein und sich sogenannte Badesalze zu spritzen. Nach einem Streit um Drogen hatte der 39-Jährige mit einem Messer zwölf Mal auf sein Opfer eingestochen und wurde deshalb zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Er hinterlässt eine Tochter, um die sich auch die Mutter des Mädchens nicht kümmern kann. Sie hat ebenfalls ein Drogenproblem. (ah/jeh)

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2016-10-31T07:48:35+01:00
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