Bundesminister in Augsburg: „Für Flüchtlinge gelten die deutschen Gesetze, nicht die Scharia!“

Weltweit sind derzeit 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller machte am Wochenende in Augsburg deutlich, wie wichtig es deshalb sei, vor Ort die Fluchtursachen zu bekämpfen. Deutschland hat laut Müller zahlreiche Initiativen gestartet, um die Situation z.B. in Afrika zu verbessern, damit die Menschen nicht mehr aus ihrer Heimat flüchten müssen.
Müller plädiert zudem für einen gerechteren globalen Handel: „Unsere Jeans werden von der Näherin in Bangladesch für drei Euro produziert und bei uns für 100 Euro verkauft. Das können wir ändern, ohne dass wir unseren Wohlstand verlieren.“
Von den Flüchtlingen in Deutschland verlangt Müller sich zu integrieren: „Es müssen die deutschen Gesetze gelten, nicht die Scharia. Ich bin auch gegen eine Vollverschleierung. All das ist wichtig, damit die Stimmung in der Bevölkerung nicht kippt“, so der Minister im Exklusiv-Interview mit HITRADIO RT1. Ein Jahr wie 2015, als hunderttausende Flüchtlinge unregistriert nach Deutschland kamen, dürfe sich nicht wiederholen. „Wir  müssen wissen, wer in unserem Land ist. Zudem müssen wir das Thema Sicherheit aufnehmen. Viele Menschen fühlen sich bedroht. Das müssen wir sehr ernst nehmen!“

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https://www.rt1.de/minister-mueller-ein-jahr-wie-2015-darf-sich-so-nicht-wiederholen-2377/
2016-10-17T11:28:12+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg