Missbrauch auf Schulklo in Grundschule: Täter soll nicht in Haft, sondern in Psychiatrie

Der Missbrauch auf dem Schulklo in der Wittelsbacher Grundschule in Augsburg hat im Oktober für Entsetzen gesorgt – ein 21-Jähriger aus dem Landkreis Augsburg hatte eine Neunjährige auf der Toilette missbraucht, ein Lehrer griff ein, bevor der Mann das Mädchen vergewaltigen konnte. Der Tatverdächtige sitzt seitdem in Untersuchungshaft, er soll laut AZ nicht in Haft kommen, weil er laut einem Gutachten nicht schuldfähig ist – er leidet an Schizophrenie. Stattdessen prüft die Staatsanwaltschaft ein Sicherungsverfahren: Der 21-Jährige müsste dann in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie, die Dauer ist nicht begrenzt.

Der Fall hatte in der Region eine Diskussion um die Sicherheit an Schulen ausgelöst, erst Anfang Februar hat die Stadt entschieden, die Augsburger Schulen zum Teil einzuzäunen. Das soll aber je nach Einzelfall entschieden werden. Schulen hatten nach der Tat zum Teil ihr Sicherheitskonzept überarbeitet. (erl)

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2019-02-21T07:13:23+02:00
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