Missverständnis auf Facebook: Augsburger Bar „Kreuzweise“ wehrt sich gegen Rassismus-Vorwürfe

Dürfen dunkelhäutige Menschen künftig nicht mehr ins „Kreuzweise“ in der Innenstadt? Die Bar hat durch ein Facebook-Posting gemischte Reaktionen ausgelöst, denn viele verstanden ihn nämlich genauso. Wörtlich heißt es dort: „Wir haben die Schnauze total voll! Es macht keinen Spass mehr bei uns. Die Jungs sind beratungsresistent, hochaggressiv und für uns nicht mehr tragbar. […] Was wir jetzt tun, müssen wir tun! Sie sind raus und zwar alle!“
Nachdem auf das Posting sowohl Rassismus-Vorwürfe, als auch rechtsradikale Kommentare und Zustimmung folgten, stellt das Kreuzweise die Aussage jetzt richtig und sagt, dass lediglich eine Gruppe von rund 25 afrikanischen Flüchtlingen Hausverbot habe. Sie hätten wiederholt gestohlen, andere Gäste belästigt und sich schlussendlich vor der Bar derart geprügelt, dass die Polizei anrücken und mit dem Gebrauch ihrer Schusswaffen drohen musste. Man könne allerdings nicht ausschließen, dass das Hausverbot „auch mal den Falschen treffe“, weil man sich nicht jedes Gesicht merke. Eigentlich sei das „Kreuzweise“ aber links und es würde niemand wegen seines Geschlechts, seines Alters oder seiner Hautfarbe abgewiesen. (jeh).

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2017-11-22T10:26:20+01:00
HITRADIO RT1 Augsburg