Mitarbeiterin misshandelt: Metzgerei-Chefin aus dem Landkreis Augsburg muss doch nicht in Haft

Die Inhaberin einer Metzgerei im Landkreis Augsburg hat eine Angestellte monatelang gedemütigt, beleidigt und geschlagen – jetzt kommt sie um eine Gefängnisstrafe herum. Die 68-jährige Frau war gegen ein Urteil des Augsburger Amtsgerichts zu zwei Jahren und vier Monaten Haft vorgegangen – die Strafe hat das Landgericht heute auf zwei Jahre auf Bewährung verringert. Die Frau hatte ihrer 51-jährigen Angestellten das Leben zur Hölle gemacht: Sie mit einem Fleischhammer verprügelt, ihr fast nie Gehalt gezahlt und ihr keinen Urlaub gegeben. Auch ihr Mann, ihr Sohn und eine weitere Angestellte machten bei den Misshandlungen mit und wurden deshalb zu Bewährungsstrafen verurteilt. Das Opfer war wegen der Vorfälle mehrere Monate in stationärer Psychotherapie. (az)

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https://www.rt1.de/mitarbeiterin-misshandelt-metzgerei-chefin-aus-dem-landkreis-augsburg-ficht-urteil-an-25772/
2017-05-05T15:14:28+02:00
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