Mord im Schrebergarten – Rentner muss womöglich dauerhaft in Psychiatrie

In Ingolstadt steht seit Montag ein Mann vor Gericht, der einen Bekannten in einem Schrebergarten erstochen haben soll. Gestern sagte die Frau des Getöteten vor Gericht aus. Ihre Kinder hätten seit dem Tod des Vaters starke psychische Probleme. Nach wie vor ist unklar wie es zu dem tödlichen Zwischenfall vor einem Jahr kommen konnte. Der 66-jährige Angeklagte erinnert sich wohl nicht mehr an die Tat. Gutachten zeigen, dass der Rentner aufgrund einer leichten Demenz immer wieder gereizt auf sein Umfeld reagiert. Außerdem hatte er zur Tatzeit mehr als 1,5 Promille Alkohol im Blut. Seit Februar ist der Mann in einer Psychiatrischen Einrichtung. Das Gericht muss entscheiden, ob er dort dauerhaft untergebracht werden soll. (eh)

 

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2019-08-23T11:42:09+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg