Mordprozess in Augsburg: Vater von getötetem 15-Jährigen sagt aus

Im Prozess um den Mord in einer Augsburger Asylunterkunft im April hat der Vater des Opfers ausgesagt. Der 41-Jährige hat am Augsburger Landgericht bei seiner Aussage laut AZ laut geweint, als er sich zurückerinnert hat, wie der Angeklagte seinem 15-jährigen Sohn die Kehle durchgeschnitten hat. Der Mann soll aus Rache gehandelt haben, weil sich seine Frau – die älteste Tochter der afghanischen Familie – von ihm getrennt hatte. Laut ihrem Vater wurde das Mädchen schon mit 12 Jahren mit dem Mann verheiratet, um einen Familienstreit zu beendet. Er soll das Mädchen immer wieder misshandelt haben, bis sie mit dem gemeinsamen Sohn zu den Eltern flüchtete. (erl)

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2020-12-23T04:36:16+01:00
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