Mordprozess in Ingolstadt dauert länger als geplant

Das Landgericht Ingolstadt hat weitere Verhandlungtage im Mordprozess gegen einen 28-Jährigen angesetzt. Der Mann soll eine 80 Jahre alte Frau in ihrem Haus getötet haben. Eigentlich sollte nächste Woche das Urteil fallen, das aber verschiebt sich wohl auf Mitte Oktober. In dieser Woche hatte der Angeklagte sein Schweigen gebrochen und zugegeben, dass er am Tag der Tat im Haus des Opfers war. Er habe die tote Frau entdeckt, aber aus Angst, er werde für den Täter gehalten, die Polizei nicht gerufen. Die Ermittler hatten aber am Tatort seine Spuren sichergestellt und ihn ein paar Tage später festgenommen. In seiner Wohnung fand die Polizei auch die Schmuckschatulle des Opfers. Der Angeklagte glaubt, dass ihm jemand den Mord in die Schuhe schieben will und hat auch einen Verdacht: Die Ex-Mieter der 80-jährigen, die damals im Streit ausgezogen waren. Laut Ermittler sind die aber unschuldig. (lt)

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2020-09-18T11:46:05+01:00
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