Nach Urteil wegen Vergewaltigung in Augsburger Asylunterkunft sind viele Fragen offen

Der Prozess um die Vergewaltigung einer 15-Jährigen in einer Augsburger Asylunterkunft ist mit einem großen Fragezeichen zu Ende gegangen: Der angeklagte Afghane soll drei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Allerdings gab es Zweifel – selbst die Richterin empfahl dem 21-Jährigen, gegen das Urteil vorzugehen. Wörtlich sagte sie: „Man kann in diesem Fall auch anderer Meinung sein, wir waren dieser Meinung.“ Der Afghane wurde verurteilt, weil er letztes Jahr eine Schülerin vergewaltigt hat, während sie betrunken und bekifft war. Die 15-Jährige wurde später von einer Frau bewusstlos auf einem Gehweg in Lechhausen gefunden. An die Tat kann sie sich nicht erinnern. Der Angeklagte hatte den Sex zugegeben, aber gesagt, dass die beiden ein Paar waren. Der Verteidiger hat schon angekündigt, in Berufung zu gehen. (az/erl)

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2019-11-07T06:11:44+01:00
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