Neue Betrugsvorwürfe gegen Ingolstädter Autohersteller Audi

Erst letzte Woche ist der ehemalige Audi-Boss Rupert Stadler wegen Manipulationen im Abgas-Skandal entlassen worden – jetzt steht beim Ingolstädter Autobauer Audi der nächste Skandal ins Haus: Einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge soll Audi jahrelang Fahrgestellnummern und Testprotokolle gefälscht haben. Auf diese Weise soll sich Audi in Südkorea die Zulassung von Autotypen erschlichen haben, die sonst keine Betriebserlaubnis erhalten hätten. Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb wegen Betrugsverdachts. Die Dokumente, die zu den neuen Ermittlungen geführt haben, waren 2017 bei einer Razzia wegen der Abgasaffäre in der Ingolstädter Audi-Zentrale entdeckt worden. Im Fokus stehen drei Audi-Mitarbeiter aus Ingolstadt und Neckarsulm. Darunter sind laut Bericht aber keine heutigen oder früheren Vorstandsmitglieder. (cg)

 

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https://www.rt1.de/neue-betrugsvorwuerfe-gegen-ingolstaedter-autohersteller-audi-79810/
2018-10-08T10:18:29+02:00
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