Nigerianer wird nach Vergewaltigung in Neusäß abgeschoben – kein Zusammenhang zu Vergewaltigung im September

Ein Nigerianer, der im August vor rund zweieinhalb Jahren in Neusäß eine damals 18-Jährige in einen Busch gezerrt und begrabscht hat, ist jetzt abgeschoben worden. Der damals 36-Jährige hatte die junge Frau in der Nähe des Neusässer Bahnhofs überfallen. Sie schrie um Hilfe. Nur deshalb kam es nicht zu einer Vergewaltigung. Der Flüchtling war Anfang 2017 vom Augsburger Amtsgericht zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das Gericht wertete den Übergriff dennoch als Vergewaltigung. Nach seiner Freilassung Ende Februar wurde er in sein Heimatland abgeschoben. Der Mann war 2014 nach Deutschland gekommen und lebte bis zu der Tat in einer Flüchtlingsunterkunft in Neusäß. Im vergangenen August hatte ein ähnlicher Fall in Neusäß für Schlagzeilen gesorgt. Eine 16-Jährige war auf dem Heimweg von einem Unbekannten von hinten umgestoßen und  vergewaltigt worden. Anwohnerbefragungen und die Veröffentlichung eines Phantombilds brachten bis heute keine Hinweise. (dc/erl)

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https://www.rt1.de/nigerianer-wird-nach-vergewaltigung-in-neusaess-abgeschoben-93990/
2019-03-07T10:36:39+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg