Nur wenige Straftaten bei AfD-Parteitag in Augsburg

Die Demonstrationen gegen den AfD-Parteitag am Wochenende sind viel friedlicher über die Bühne gegangen, als es viele befürchtet hatten. Am Samstag waren 6000 Gegendemonstranten in der Stadt unterwegs. Die vorwiegend jungen Leute wurden vom größten Polizeiaufgebot begleitet, dass je in Augsburg im Einsatz war – 2000 Beamte waren vor Ort. Bis auf wenige Zwischenfälle, bei denen Demonstranten versuchten über Absperrgitter zu klettern oder Böller zündeten, blieb es bei den Demos friedlich. Das blieb auch bei den Leuten hängen:

Aktuell ermittelt die Polizei wegen 24 Straftaten, unter anderem wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Volksverhetzung. Die Polizei ermittelt in nur einem Fall wegen versuchter Körperverletzung: und zwar, weil Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl mit Eiern und Tomaten beworfen, aber nicht getroffen wurde. Beobachter gehen davon aus, dass die Asyl-Politik der CSU das Motiv der Eierwerfer war. Auch die Rettungsdienste ziehen eine positive Bilanz aus  dem Demo-Wochenende. Insgesamt  mussten gerade mal drei Patienten behandelt werden. (ah/dc/ff)

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https://www.rt1.de/nur-wenige-straftaten-nach-afd-parteitag-in-augsburg-69634/
2018-07-02T07:38:49+02:00
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