OB Gribl hält Wutrede

Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl teilt kräftig aus und hat seine Koalitionspartner so scharf angegriffen wie noch nie. Im Bündnis zwischen CSU, SPD und den Grünen kracht es heftig. Anlass war die Kritik von SPD und Grünen an Schulreferent Hermann Köhler. Gibl sagt dazu: Die Angriffe seien respektlos. Denn bei der 28-Millionen-Panne im städtischen Jugendamt hätten sich die anderen Fraktionen mit Kritik an SPD-Referent Stefan Kiefer zurückgehalten. Damals musste die Stadt Zuschüsse teils zurückzahlen, weil das Jugendamt einen Antrag zu spät abgeschickt hat. SPD-Mann Dirk Wurm unterstellt Gribl zudem Kommunkationsdefizite, zum Beispiel beim Süchtigentreff in Oberhausen oder bei den Problemen auf dem Elias Holl-Platz. Auch die Grünen bekommen Gribls Zorn zu spüren: Sie hätten bei den Baumfällungen am Herrenbach Solidarität mit ihrem Umweltreferenten gefordert. Diese Loyalität lassen sie selbst vermissen, so Gribl. (mac)

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2019-10-04T14:56:00+02:00
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