Pegida-Demo in Augsburg könnte Konsequenzen haben

Mitte September hatten etwa 50 Anhänger der ausländer- und islamfeindlichen Pegida-Bewegung auf dem Rathausplatz demonstriert. Dabei hatten sich einige Redner heftige Provokationen geleistet. Pegida-Chef Heinz Meyer hatte in seiner Rede unter anderem gefordert, dass sich „linke Studentinnen“ und „Bahnhofsklatscherinnen“ von Flüchtlingen vergewaltigen lassen sollten. Trotzdem hat die Polizei bisher noch kein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Laut eines Polizei-Sprechers werden vorher alle Bild- und Audiodateien noch sorfältig ausgewertet und das sei noch nicht ganz abgeschlossen. Einige Äußerungen der Pegida-Anhänger könnten den Straftatbestand der „Volksverhetzung“ oder der „Billigung von Straftaten“ erfüllen. (cg/jeh)

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https://www.rt1.de/pegida-demo-in-augsburg-koennte-konsequenzen-haben-42525/
2017-10-05T14:15:51+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg