Staatsanwaltschaft fordert drei Jahre Haft für Ingolstadts Ex-OB Alfred Lehmann

Die Staatsanwaltschaft hat für den früheren Ingolstädter Oberbürgermeister Alfred Lehmann eine Gefängnisstrafe von drei Jahren gefordert. Seine Verteidiger halten eine Bewährungsstrafe von unter zwölf Monaten für ausreichend. In dem Prozess geht es um zwei Sanierungsprojekte in Ingolstadt. Lehmann war als OB am Verkauf öffentlicher Flächen an Investoren beteiligt und hatte in den modernisierten Gebäuden später selbst Wohnungen gekauft. Dadurch soll er seiner Familie finanzielle Vorteile von 600.000 Euro verschafft haben. Zu Beginn des Strafprozesses hatte Lehmann noch jede Schuld von sich gewiesen. Später räumte er Fehler ein. Er habe finanzielle Vorteile erhalten, die er als Amtsträger nicht hätte annehmen dürfen. Die Urteilsverkündung ist für den 22. Oktober geplant. (cg)

800 800
https://www.rt1.de/plaedoyers-im-prozess-gegen-ingolstadts-ex-ob-erwartet-113063/
2019-10-11T12:59:49+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg