Politiker kämpfen um die Geburtsstation in Aichach

Nach dem Aus der Geburtsstation in Aichach kommen inzwischen mehr werdende Eltern ins Friedberger Krankenhaus. Die räumlichen Kapazitäten machen dort laut Klinikchef Krysztof Kazmierczak 1300 Geburten pro Jahr möglich. Rein rechnerisch könnten damit alle Mütter, die eigentlich in Aichach entbunden hätten, ihre Kinder in Friedberg auf die Welt bringen. Aichacher Kommunalpolitiker wollen ein endgültiges Aus der Aichacher Geburtsstation trotzdem nicht hinnehmen und haben sich jetzt im Landtag für den Erhalt der Einrichtung stark gemacht. Gesundheitsministerin Melanie Huml und mehrere Landtagsabgeordnete haben ihre Unterstützung zugesagt. Zum Beispiel versprachen sie dem Landkreis die nötige rechtliche Sicherheit für Investitionen in Hebammen und Belegärzte. (cg)

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2019-02-01T05:41:53+01:00
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