Rattengift-Prozess wird fortgesetzt

Der Prozess wegen versuchten Mordes am Landgericht Ingolstadt geht heute weiter. Ein Landwirt aus dem Raum Eichstätt soll seiner Freundin und seinen Eltern Rattengift verabreicht haben, um mit dem Erbe seine finanziellen Probleme zu lösen. Seine Opfer überlebten die Gift-Attacken schwer verletzt. Beim gestrigen Prozessauftakt hatte der Angeklagte alle Vorwürfe abgestritten und stattdessen seine Schwester beschuldigt. Das extra in China bestellte Gift will der 53-Jährige nur geordert haben, um zu schauen, ob das Mittel problemlos durch den Zoll kommt.  Das Gericht hat für den Prozess eine Sicherheitsverfügung erlassen. Alle Prozessbesucher müssen sich zum Beispiel Einlasskontrollen unterziehen. Das Urteil wird am 2. März erwartet. (cg)

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2018-01-26T06:18:44+01:00
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