Prozess gegen Kurierdienstfahrer wird nach Ingolstadt verlegt

Paukenschlag am Neuburger Amtsgericht: Der Kurierdienstfahrer, der bei Schrobenhausen einen Fußgänger totgefahren haben soll, muss sich wahrscheinlich bald vor dem Ingolstädter Landgericht verantworten. Und zwar nicht mehr wegen fahrlässiger Tötung, sondern wegen des Verdachts auf Totschlag. Der 32-Jährige hatte den Mann im Januar an der B300 angefahren und liegen gelassen. Er sagt, weil er Hilfe holen wollte. Der Richter aber glaubt, der Fahrer hätte wissen müssen, dass der Mann sterben wird. Deswegen soll neu verhandelt werden. Eine Frau hatte damals den 62-jährigen am Straßenrand gefunden. Der Mann starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Wann der Prozess am Landgericht Ingolstadt beginnen soll, ist noch unklar. (lt)

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2019-07-18T06:14:54+02:00
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