Prozess um tödliche Messerattacke in Neuburg: Rechtsmediziner sagt zur Todesursache aus

Im Totschlags-Prozess um die 30-jährige Frau, die im Neuburger Stadtteil Bittenbrunn einen Tag vor Weihnachten ihren Ex-Freund erstochen haben soll, haben jetzt mehrere Gutachter ausgesagt. Wegen der diffusen Spurenlage kann er Tathergang nicht mehr genau konstruiert werden. Als Todesursache nennt der Rechtsmediziner aber einen einzigen Stich in den Brustkorb. Daraufhin soll das 41-jährige Opfer innerlich und äußerlich verblutet sein. Zum Tatzeitpunkt soll die Angeklagte ein Drogenproblem und etwa zweieinhalb Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Sie hatte über ihre Verteidigerin bereits eingeräumt, ihren Ex-Freund getötet zu haben – spricht allerdings von Notwehr. Die 30-Jährige hatte nach der mutmaßlichen Tat selbst den Notruf gewählt. Das Urteil soll nächste Woche fallen. (cg)

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2020-11-11T06:20:41+01:00
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