Prozessauftakt: Augsburger Unternehmer soll Maschinen nach Russland geliefert haben

Ein Augsburger Unternehmer steht seit dem heutigen Montag in Hamburg vor Gericht, weil er Maschinen im Wert von mehr als acht Millionen Euro an Russland geliefert haben soll – trotz Sanktionen. Die Maschinen gingen demnach auch an einen Raketenhersteller. Die Geschäfte liefen laut Anklage über Strohmänner, beteiligt war demnach auch der russische Geheimdienst KGB. Der 41-jährige Augsburger wurde Anfang des Jahres festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Auch ein Komplize muss sich vor Gericht verantworten. Ein Urteil könnte im Februar fallen. (erl)

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https://www.rt1.de/prozessauftakt-augsburger-unternehmer-soll-maschinen-nach-russland-geliefert-haben-203178/
2020-12-14T17:06:56+01:00
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