Schießerei in Kriegshaber: Erster Prozesstag vorüber

Der erste Tag im Prozess um die  L´Osteria Schießerei vor dem Augsburger Landgericht ist zu Ende gegangen. Vergangenen Sommer hatte ein Personenschützer einem 24-jährigen Mann in den Oberschenkel geschossen. Nach dem Schuss stürmten die Gäste in Panik aus dem Lokal, die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Der Angeklagte sagte vor Gericht aus, dass er aus Notwehr gehandelt habe. Ein Streit vor dem Lokal drohte zu eskalieren, so der Bodyguard. Sein Chef, ein umstrittener Immobilienunternehner, und auch er selbst seien massiv bedroht worden. Das Opfer schilderte die Situation anders: Der Bodyguard habe ohne Vorwarnung seine Pistole gezogen und abgedrückt. Anschließend habe er ihn weiter mit der Waffe bedroht. Das Gericht muss jetzt klären, wer die Wahrheit sagt. Es sind noch mehrere Verhandlungstage angesetzt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Personenschützer gefährliche Körperverletzung vor. Zudem soll er keine Erlaubnis besessen haben, um eine Waffe mit sich zu führen. (mac/sh/jeh)

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2017-04-26T18:45:40+02:00
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