Randale im Augsburger Sozialamt: Urteil gegen Asylbewerber

Das Amtsgericht hat ein nigerianisches Asylbewerber-Paar verurteilt, weil es im Sozialamt randaliert hat. Bei dem Vorfall Ende Oktober hatten sich die Eheleute so aufgeführt, dass acht Polizisten einschreiten mussten. Drei von ihnen wurden verletzt, einer konnte mit seiner gebrochenen Hand wochenlang nicht zum Dienst. Die Asylbewerber wollten lieber Geld statt Essensgutscheine vom Amt. Der Mann brauchte das Geld für ein Zugticket für die Fahrt zur Arbeit. Er bekam eine Bewährungsstrafe von acht Monaten. Seine Frau, die bei dem Vorfall ihr Baby als Schutzschild vor sich gehalten hatte, muss 800 Euro zahlen. Der Polizist mit der Handverletzung bekommt ein Schmerzensgeld von 2.000 Euro. Seit dem Vorfall gibt es am Sozialamt einen Sicherheitsdienst. (az)

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2018-04-04T20:08:54+02:00
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