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Anti-Terror-Razzia im Raum Augsburg

Die Anti-Terror-Razzia am Donnerstag in Augsburg und Umgebung hat bislang keine Hinweise auf konkrete Anschlagspläne ergeben. Das sagte der zuständige Generalstaatsanwalt in München, Georg Freutsmiedl, auf Nachfrage von HITRADIO RT1.

Mehr als 50 Polizisten hatten am Donnerstagmorgen in der Stadt und im Landkreis Augsburg insgesamt 13 Wohnungen durchsucht, unter anderem von Familienangehörigen der drei Männer, die unter Terrorverdacht stehen. Die Männer sitzen in der Türkei in Untersuchungshaft. Es handelt sich um einen Deutschen, der zum Islam übergetreten ist, einen Türken und einen Afghanen. Sie sollen versucht haben, von Augsburg aus nach Syrien zu reisen und sich dort einer Terrorgruppe anzuschließen. Die Behörden gehen davon aus, dass sich die Männer militärisch ausbilden lassen und danach Anschläge verüben wollten. Die Männer sind 22 und 31 Jahre alt, zwei von ihnen sind in Augsburg geboren. Bei der Razzia wurde nach Beweisen, möglichen Helfern und Geldgebern gesucht. Festnahmen gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.