Schießerei in München: Polizei untersucht Wohnung des mutmaßlichen Schützen in Haunstetten

Rund dreißig Bauarbeiter arbeiten gestern Morgen in einer Baugrube in München Au – plötzlich fallen Schüsse. Der 29-Jähriger Bauleiter Gabrijel D. aus Haunstetten soll erst den 45-Jährigen Vorarbeiter Andreas K. erschossen haben und dann sich selbst. Am heutigen Freitag wird das Obduktionsergebnis erwartet. Die Mordkommission ermittelt, das Motiv herauszufinden gestaltet sich aber schwierig – denn, so ein Polizeisprecher gegenüber RT1: beide Beiteiligten könnten sich ja nicht mehr dazu äußern. Sie hat gestern dutzende Zeugen befragt und versucht, den genauen Tathergang zu klären. Medienberichten zufolge hatte es zuvor einen Streit gegeben. Medienberichten zufolge hat Gabrijel D. um sich geschossen, Andreas K. starb durch mehrere Schüsse, auch an einem Baucontainer sollen Einschüsse sein.

Die Polizei war am gestrigen Donnerstag mit Feuerwehrleuten und Sanitätern auch in der Wohnung des Deutsch-Kroaten in Haunstetten vor Ort. Denn sie wollen auch klären, wie der Mann an die scharfe Waffe kam. Er hinterlässt, genauso wie der 45-jährige Tote aus Görlitz, zwei Kinder. (erl)

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https://www.rt1.de/schiesserei-in-muenchen-polizei-untersucht-wohnung-des-mutmasslichen-schuetzen-in-haunstetten-92730/
2019-02-22T11:39:46+02:00
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