Schlachthof einer Gersthofer Firma soll Tiere gequält haben

Die Fastfoodkette McDonald’s und Tierrechtsaktivisten haben Strafanzeige gegen einen Schlachthof in Baden-Württemberg gestellt. Der Betrieb gehört zu einer Firma mit Europa-Sitz in Gersthofen. Es geht um den Verdacht des Verstoßes gegen den Tierschutz. Konkret lautet der Vorwurf, dass die Rinder dort vor dem Schlachten nicht richtig betäubt oder mit Elektroschockern misshandelt werden. Wie das Unternehmen auf RT1-Anfrage mitteilte, ist eine angemessene Verwendung von Elektrotreibern erlaubt. Man wolle diese Praxis aber überprüfen und die Mitarbeiter entsprechend schulen. Dem Unternehmen zufolge gelten in allen Schlachthöfen des Unternehmens hohe Tierschutz-Standards. Die Behörden haben den betroffenen Betrieb in Baden-Württemberg vorerst geschlossen, bis die Einhaltung des Tierschutzes sichergestellt sei. Sie hatten bereits vor drei Jahren im selben Schlachthof Mängel angemahnt. Täglich wurden dort laut Landratsamt circa 200 Rinder geschlachtet. McDonald’s bezog nach eigenen Angaben rund 30 Prozent des Fleisches. (ah/cg)

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2018-02-15T14:22:57+01:00
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