Rattengift-Prozess in Ingolstadt: Staatsanwaltschaft fordert 12 Jahre Gefängnis

Vor dem Ingolstädter Landgericht sind am Montag die Schlussreden im Rattengift-Prozess gehalten worden. Die Staatsanwaltschaft fordert 12 Jahre Haft wegen zweifachen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Sie wirft einem 53-jährigen Landwirt aus dem Raum Eichstätt vor, versucht zu haben seine Eltern mit Rattengift umzubringen, um schneller an sein Erbe zu kommen. Die Verteidigung plädiert hingegen auf Freispruch. Der Landwirt war ursprünglich des dreifachen versuchten Mordes angeklagt – die Beweislage, dass er neben seinen Eltern auch seine ehemalige Lebensgefährtin hatte vergiften wollen, erwies sich aber als nicht ausreichend. Die Opfer überlebten die Vergiftung mit lebensgefährlichen Verletzungen. Am Freitag wird das Urteil erwartet. (ah)

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https://www.rt1.de/schlussreden-beim-rattengift-prozess-in-ingolstadt-57216/
2018-02-26T12:49:39+01:00
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